
DAX PROGNOSE: Der DAX bleibt im Einklang mit der vorherrschenden Handelsausrichtung klar aufwärtsgerichtet. Die fortlaufende Ausbildung neuer Hochs ist die logische Konsequenz eines intakten und positiven Momentums. Solange diese Struktur Bestand hat, gibt es keinen sachlich begründbaren Ansatz, sich gegen den übergeordneten Trend zu positionieren. Gegentrendversuche sind in solchen Phasen statistisch nachteilig und führen häufig zu einer Serie von Fehlschlägen, bevor ein Trade überhaupt aufgeht.
Ein nachhaltiger Ansatz besteht daher darin, prozyklisch aus einer vollzogenen Korrektur heraus zu handeln. Dieser Ansatz setzt jedoch voraus, dass eine solche Korrektur auch tatsächlich eintritt und nicht nur antizipiert wird. Geduld bleibt hier der entscheidende Faktor, da der Markt in starken Trends oft länger überdehnt bleiben kann, als es aus analytischer Sicht plausibel erscheint.
Aktuell liegen die relevanten Unterstützungszonen bei 25.250, 25.060 und 24.920 Punkten. Gleichzeitig verdeutlicht die Situation, wie wichtig es ist, alternative Basiswerte im Blick zu behalten. Gegen einen dominanten Trend anzukämpfen ist selten zielführend, während Märkte in laufenden Korrekturen häufig ein deutlich besseres Chancen-Risiko-Verhältnis für den nächsten Impuls bieten.

DOW JONES PROGNOSE: Die US-Indizes bewegen sich derzeit wie erwartet innerhalb einer klar verschachtelten Seitwärtsstruktur. Besonders im Dow Jones lässt sich im Tageschart gut erkennen, dass die obere ATR-Ausdehnung erreicht wurde. Diese Zone fungiert technisch als Deckel und hat historisch regelmäßig korrektive Bewegungen nach sich gezogen, ohne dabei den übergeordneten Trend zwangsläufig zu brechen.
Sowohl auf H4- als auch auf Tagesbasis markieren die ATR-Bänder die Grenzen dieser Überdehnung sehr präzise. Der Markt bewegt sich damit in einem Bereich, in dem weiteres Aufwärtspotenzial kurzfristig begrenzt ist, während Rücksetzer jederzeit einsetzen können. Diese Konstellation spricht weniger für aggressives Prozyklisch-Handeln, sondern vielmehr für eine abwartende Haltung mit Fokus auf klar definierte Reaktionszonen.
Im Dow Jones lassen sich aktuell drei relevante Unterstützungsbereiche identifizieren. Die erste liegt an der Anchored VWAP bei rund 49.030 Punkten. Darunter folgt der Bereich um 48.440 Punkte, wo der Point of Control aus dem Volumenprofil verläuft. Eine weitere, tieferliegende Unterstützung befindet sich bei etwa 47.860 Punkten. Erst an diesen Zonen ergibt sich wieder eine saubere strukturelle Grundlage für mögliche Reaktionen.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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