
DAX PROGNOSE: Gemäß der aktuellen Handelsausrichtung befindet sich der DAX weiterhin klar in einem Aufwärtstrend. Das wird insbesondere durch die durchgehend steigenden gleitenden Durchschnitte bestätigt. Solange alle drei EMA-Paare aufwärtsgerichtet sind, bleibt das Momentum intakt und Gegentrendhandel statistisch nachteilig. Seit dem 18. Dezember 2025 hat der Markt rund 1.000 Punkte zugelegt, was die Stabilität dieser Bewegung unterstreicht.
Rückblickend zeigt sich deutlich, dass Versuche, in dieser Phase ein Hoch zu antizipieren oder frühzeitig Short-Positionen aufzubauen, konsequent gegen die Marktstruktur gerichtet waren. Ein solches Vorgehen widerspricht der Logik trendbasierter Handelsansätze und führt erfahrungsgemäß zu einer Häufung von Fehltrades. Der Trend selbst liefert in dieser Phase die maßgebliche Entscheidungsgrundlage.
Ungeachtet des intakten Momentums ist der DAX aktuell klar überbewertet, weshalb neue Long-Positionen auf dem aktuellen Niveau nicht attraktiv sind. Mein Fokus liegt daher auf drei technisch relevanten Unterstützungszonen: der H4-EMA20 in Kombination mit der Wochen-VWAP bei etwa 25.070 Punkten, der Value Area Low der laufenden Woche bei 24.960 Punkten sowie der kombinierten Value Area Low des Monats und Value Area High der letzten Dezemberwoche bei rund 24.790 Punkten. Das Momentum bleibt der Kompass – dagegen zu handeln ist keine Option, der aktuelle Preis jedoch zu hoch für neue Einstiege.

DOW JONES PROGNOSE: Auch in den US-Indizes zeigt sich derzeit eine klar überdehnte Marktlage. In solchen Phasen wird besonders deutlich, wie ungünstig es ist, auf hohem Niveau noch prozyklisch Long-Positionen einzugehen. Bereits gestern hatte ich auf eine erhöhte Korrekturgefahr hingewiesen, die sich inzwischen auch materialisiert hat. Technisch sauber erkennbar war dabei, dass sich die Kurse zeitweise außerhalb der Tages-ATR-Bänder bewegten und anschließend eine Mean-Reversion einsetzte.
Diese Bewegung ist aus markttechnischer Sicht folgerichtig und kein Zeichen struktureller Schwäche, sondern vielmehr der Abbau einer kurzfristigen Überdehnung. Entscheidend ist nun, wo der Markt wieder in eine ausgewogenere Verortung zurückfindet und damit ein tragfähiges Chancen-Risiko-Verhältnis entsteht. Genau hier verschiebt sich der Fokus weg vom Preis und hin zur Struktur.
Für den heutigen Handelstag ergeben sich drei klar definierte Unterstützungsbereiche. Zum einen die H4-EMA20 bei rund 48.940 Punkten, die als erste dynamische Unterstützung fungiert. Darunter liegt ein kombinierter Bereich aus Anchored VWAP und der Value Area Low des Monats Dezember zwischen etwa 48.290 und 48.140 Punkten. Eine weitere, tieferliegende Unterstützung befindet sich bei rund 47.760 Punkten. Erst in diesen Zonen wird eine Neubewertung sinnvoll.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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