
DAX PROGNOSE: Der DAX zeigt sich weiterhin klar im Einklang mit der vorherrschenden Handelsausrichtung steigend. Entsprechend ist es folgerichtig, dass auch der Future weiter anzieht und inzwischen den Bereich um 25.000 Punkte erreicht. Dieses Verhalten ist typisch für einen intakten Aufwärtstrend und aus struktureller Sicht zunächst nicht ungewöhnlich.
Gleichzeitig muss jedoch festgehalten werden, dass der Markt aktuell deutlich überteuert ist. Aus diesem Grund gewinnen Rückläufe an Bedeutung, insbesondere in Richtung der H4-EMA20 im DAX-Future bei rund 24.820 Punkten. Alternativ rückt auch die Anchored VWAP im Bereich von etwa 24.650 Punkten in den Fokus, da sich dort eine technisch saubere Rücklaufzone ableiten lässt.
Auch wenn es verlockend erscheint, gegen einen derart starken Trend Short-Positionen aufzubauen, ist dieses Vorgehen statistisch ungünstig. Intakte Trends neigen dazu, sich über längere Zeit fortzusetzen, wodurch antizyklische Short-Versuche häufig zu unnötigem Druck führen. Deutlich sinnvoller bleibt der Handel aus der Korrektur heraus – auch wenn dies Geduld erfordert und voraussetzt, dass eine solche Korrektur zunächst überhaupt entsteht.
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DOW JONES PROGNOSE: Der Dow Jones präsentierte sich im Vergleich zum S&P 500 und zum Nasdaq 100 deutlich stärker. Entsprechend war es korrekt, gestern an der H1-EMA20 im Bereich von rund 48.600 Punkten nach Long-Positionen zu suchen. Die Reaktion fiel außergewöhnlich dynamisch aus, der Index legte in kurzer Zeit rund 877 Punkte zu und bestätigte damit die relative Stärke gegenüber den übrigen US-Indizes.
Auffällig ist, dass dieses Momentum weder vom S&P 500 noch vom Nasdaq 100 in vergleichbarer Form nachvollzogen werden konnte. Während dort eher verhaltene Anschlussbewegungen zu beobachten waren, setzte der Dow Jones die Aufwärtsbewegung mit klarer Impulsivität fort. Diese Divergenz unterstreicht, dass aktuell nicht alle US-Indizes gleich zu behandeln sind und selektives Vorgehen notwendig bleibt.
Für den heutigen Handelstag rückt ausschließlich der Support-Bereich um 48.940 beziehungsweise 48.910 Punkte in den Fokus. Der Markt muss diese Zone nicht zwingend anlaufen, sie stellt jedoch die erste technisch relevante Unterstützung dar. Nur dort ergibt sich erneut ein sauberes Chancen-Risiko-Verhältnis für trendkonforme Long-Ansätze, während darüber Zurückhaltung angebracht bleibt.
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Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
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Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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