
DAX PROGNOSE: Der DAX bleibt im Einklang mit der vorherrschenden Handelsausrichtung klar aufwärtsgerichtet. Besonders deutlich wird dies im Verhältnis der gleitenden Durchschnitte, sowohl zwischen der 5- und 10-Tages-EMA als auch zwischen der 10- und 20-Tages-EMA. Diese Konstellation bestätigt die Trendstabilität und erklärt, weshalb der Index zum Jahresbeginn neue Allzeithochs markieren konnte.
Gleichzeitig ist festzuhalten, dass sich der Markt derzeit in einer überteuerten Bewertungszone befindet. Die Distanz zu den relevanten Durchschnittswerten ist ausgeprägt, was das Chancen-Risiko-Verhältnis für prozyklische Long-Positionen deutlich verschlechtert. In diesem Umfeld ist Zurückhaltung angebracht, auch wenn der übergeordnete Trend weiterhin intakt bleibt.
Aus dem H4-Chart ergibt sich eine potenzielle Long-Gelegenheit erst im Bereich der M30-EMA200 beziehungsweise der Anchored VWAP. Diese Zone ist in Blau innerhalb der grün markierten Handelszone verortet und liegt zwischen 24.600 und 24.500 Punkten. Erst im Rahmen einer tieferen Korrektur wäre dieser Bereich aus struktureller Sicht von besonderem Interesse, vorausgesetzt, der Markt zeigt dort eine klare Bestätigung.
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DOW JONES PROGNOSE: Am Freitag ergab sich im Dow Jones eine saubere Gelegenheit, im Chart durch ein kleines Häkchen markiert. Der Index testete dabei sowohl die Anchored VWAP als auch die Value Area Low des Dezembers 2025 im Bereich von rund 48.200 Punkten. Diese Konstellation bot eine technisch saubere Reaktionszone, die im Kontext der vorherrschenden Struktur gut einzuordnen war. Aktuell stellt sich die Lage jedoch deutlich komplexer dar. Auf der einen Seite bleibt das Momentum klar aufwärtsgerichtet, was sich an der positiven Staffelung der 10- und 20-Tage-EMA ablesen lässt. Auf der anderen Seite befindet sich der Markt derzeit mitten innerhalb seiner Range, was das Volumenprofil auf dem H4-Chart klar bestätigt. Der Dow Jones pendelt zwischen der Value Area High und der Value Area Low des Vormonats – ein Muster, das sich derzeit auch bei den anderen großen US-Indizes zeigt. In dieser Konstellation ergibt sich kein überzeugendes Chancen-Risiko-Verhältnis. Solange der Markt innerhalb dieser Range verharrt, ist Zurückhaltung die sinnvollste Strategie. Entsprechend bleibe ich vorerst an der Seitenlinie. Die einzige kurzfristige Option wäre ein Rebound im Bereich der H1-EMA20 bei rund 48.588 Punkten, allerdings nur bei klarer Bestätigung.
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Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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