

DAX PROGNOSE: Der FDAX präsentiert sich weiterhin ausgesprochen volatilitätsarm, und auch die US-Indizes liefern aktuell nur wenig Bewegung – ein klassisches „Warten auf den Trigger“-Umfeld. Der Kernmechanismus ist dabei klar: Der Markt preist kurzfristig eher Erwartung als Richtung und wartet auf frische makroökonomische bzw. nachrichtengetriebene Impulse. Im Wochenverlauf liegt der Fokus auf den Arbeitsmarktdaten: Mittwoch die Arbeitslosenquote, Donnerstag die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, und Freitag die Inflationsdaten als potenziell richtungsentscheidender Katalysator. In so einer Konstellation ist niedrige Realized Volatility kein Zeichen von „Stärke“, sondern oft schlicht eine Kompression vor der nächsten Expansion.
Technisch bleibt der DAX sauber unterfüttert, insbesondere im Bereich 24.850 sowie tiefer bei 24.470 Punkten, was die Unterseite aktuell stabilisiert. Gleichzeitig wirkt die Struktur leicht paradox: Ein moderat steigendes Momentum trifft auf eine eher seitwärts geprägte Preisaktion – also ein „schiebender“ Markt, der nicht kippt, aber auch nicht impulsiv ausbricht. Genau daraus ergibt sich die taktische Logik: Für neue, qualitativ gute Long-Ansätze wäre eine etwas tiefere, geordnete Korrektur hilfreicher, weil erst dadurch wieder saubere Re-Entry-Zonen mit besserem Chance-Risiko-Profil entstehen, statt Einstieg in der Mitte einer Kompression.
Operativ heißt das: Der Markt bleibt vorerst abwartend, und für Händler wird weniger „Richtung raten“ relevant, sondern das Timing der nächsten Bewegung. Entscheidend ist, ob der DAX noch einmal kontrolliert abgibt, um Long-Chancen an definierten Zonen zu öffnen – oder ob der nächste Impuls direkt aus der Nachrichtenlage heraus entsteht und die Kompression nach oben oder unten auflöst. Ich gewichte in solchen Phasen Disziplin höher als Aktivität: Wenn Volatilität fehlt, ist das Setup oft nicht „schlecht“, sondern schlicht noch nicht fertig, und der saubere Trade entsteht meist erst mit dem Impuls aus den Daten.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
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Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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