Die Nvidia-Aktie (NVDA) befindet sich aktuell in einer hochinteressanten Marktlage – sowohl für Investoren mit längerem Horizont als auch für aktive Trader. In diesem Update analysiere ich die charttechnisch wie auch volumenbasiert relevanten Marken und erläutere, welche Szenarien in den kommenden Wochen denkbar sind – und worauf ich persönlich besonders achte.

Nach dem massiven Aufwärtsimpuls seit Oktober 2022 befindet sich Nvidia aktuell in einer weitgehend seitwärtsgerichteten Konsolidierung. Ich habe in vorherigen Beiträgen bereits auf die Bedeutung der volumengewichteten Durchschnitte (Anchored VWAPs) sowie der Value Area-Struktur des Vorjahres hingewiesen. Diese behalten auch hier ihre Gültigkeit:
Sollte die Aktie die aktuelle Seitwärtszone (zwischen $86 und $153) nach unten verlassen, ist eine Ausdehnung bis in den Bereich von $64–$71 technisch absolut plausibel – und aus Sicht des langfristigen Trends sogar wünschenswert. Erst wenn die Marke von $86 klar unterschritten wird, wird diese tiefere Korrektur aktiviert.

Die aktuelle Kursbewegung spielt sich innerhalb einer technischen Neutralzone ab. Für mich besonders relevant:
Übergeordnete Marken:
Untergeordnete Unterstützungen (Stundenchart-Perspektive):
Diese Levels nutze ich, um in einem fortgesetzten Impuls untergeordnet in Korrekturen einzusteigen. Ich arbeite hier bevorzugt mit dynamisch mitlaufenden VWAPs auf Schlusskursbasis – besonders hilfreich in Kombination mit Alarmfunktionen auf Plattformen wie Tradingview.
Die aktuelle Konstellation bei Nvidia erinnert an vergangene Setups bei anderen Tech-Schwergewichten wie Micron Technology oder Apple: Ein starker Anstieg, gefolgt von einer Konsolidierung in mehreren Etappen, die tiefe Einstiegspunkte für strategische Positionierungen ermöglichten. Auch beim ETF-Check im Nasdaq oder Technologiesektor (XLK) konnte zuletzt gezeigt werden, wie solche Rückläufe an volumengewichtete Durchschnittsniveaus Chancen generieren – trotz negativer Nachrichtenlage.
Solange Nvidia über der Marke von $86 notiert, bleibt das bullische Grundszenario intakt. Ein Bruch dieses Niveaus eröffnet tieferes Korrekturpotenzial, das ich jedoch als langfristige Einstiegschance betrachte – sofern die übergeordnete Trendstruktur nicht zerstört wird.
Kurzfristig betrachtet ist der Kurs aktuell eher teuer. Deshalb bleibe ich dabei, aus Korrekturen heraus zu handeln. Besonders Trader im Stundenchart sollten auf die genannten Zonen achten und eine klare Kursreaktion abwarten – ohne voreilig in eine heiße Bewegung zu springen.
Wenn du aus dieser Analyse etwas mitnehmen konntest, freue ich mich über einen Kommentar oder eine Rückmeldung. Kanal abonnieren nicht vergessen – wir hören uns im nächsten Update.
Herzliche Grüße aus Berlin,
Dennis Gürtler.
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